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Infoportal der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland zum Thema
embryonale und adulte Stammzellen, Nabelschnurblut-Stammzellen, therapeutisches Klonen

Presse

Artikel und Meldungen zur Stammzellendebatte Juni 2006

Stand: 20.08.07

30. Juni 2007

Stammzellgesetz gefährdet Forschungsstandort
Wissenschaftler fordern eine Änderung des Stammzellgesetzes, damit auch mit neueren embryonalen Stammzelllinien geforscht werden kann
TAZ 30.06.06

Zehn Jahre nach Geburt von Klonschaf Dolly: unklare „Vaterschaft“
dpa LONDON. Das Klonschaf Dolly hatte keinen biologischen Vater. Und rund zehn Jahre nach der Geburt des berühmtesten Schafes der Welt am 5. Juli 1996 ist auch die geistige „Vaterrolle“ des Klonforschers Ian Wilmut umstritten.
HANDELSBLATT 30.06.06


29. Juni 2007

„Keine Wanderdüne“
Annette Schavan / Die Forschungsministerin über Stammzellforschung und das CDU-Grundsatzprogramm
Sie wirbt für die deutsche Stichtagsregelung und will einen neuen Ethikrat einrichten: Die Menschenwürde hat Vorrang vor dem reinen Wettbewerb.
Rheinischer Merkur Nr. 26, 29.06.2006

Frankreichs Bischöfe kritisieren Stammzellforschungs-Erlaubnis
Paris - Frankreichs Bischöfe haben die ersten Genehmigungen für Projekte der verbrauchenden Embryonenforschung kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.06.06
Anm.: Nicht mehr abrufbar.


28. Juni 2007

"Stammzellgesetz isoliert deutsche Forscher"
Die BBAW fordert, die Stichtagsregelung zu ändern
Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) hat sich dafür ausgesprochen, das derzeit geltende Stammzellgesetz zu ändern.
BERLINER ZEITUNG 28.06.06

„Man sollte uns lassen!“
Berlin-Brandenburgische Akademie plädiert für Lockerung des Stammzellgesetzes
Von Adelheid Müller-Lissner
TAGESSPIEGEL 28.06.06

Klonforscher Hwang will wieder arbeiten - mit Tieren
Seoul - Der als Betrüger entlarvte südkoreanische Klonforscher Hwang Woo Suk wird seine wissenschaftliche Arbeit wieder aufnehmen - beschränkt allerdings auf Tiere.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.06.06
Anm.: Nicht mehr abrufbar

Bundesforschungsministerin: Stammzellgesetzgebung nicht aufweichen
Bonn - Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) ist gegen eine Lockerung der deutschen Stammzellgesetzgebung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.06.06
Anm.: Nicht mehr abrufbar


27. Juni

Robert Koch-Institut hat die 18. Genehmigung für Stammzellenforschung erteilt
Am 27.06.2006 hat das Robert Koch-Institut die 18. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erteilt. Sie ergeht an das Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik, St. Ingbert.
PRESSEMITTEILUNG Robert Koch-Institut 27.06.06

Neue Studie zu Stammzellforschung und Zelltherapie
Deutschland ist ein guter Standort für Forschung auf dem Gebiet der regenerativen Medizin. Die weitere Entwicklung des Forschungsstandorts Deutschland erfordert jedoch Reformen der derzeitigen Gesetzgebung für Stammzellforschung. Dies ist ein Ergebnis der am Dienstag von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vorgelegten Studie zur Stammzellforschung und Zelltherapie.
PRESSEMITTEILUNG Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften 27.06.06


26. Juni

Weckruf für Stammzell-Schläfer
Forscher aktivieren ruhende Stammzellen als Ersatzgewebe für Neuronen
Von Michael Lange
DEUTSCHLANDFUNK 26.06.06


25. Juni

Wenn die Lahmen wieder laufen lernen
Mit einer Stammzelltherapie stellen amerikanische Forscher den zerstörten Ischiasnerv bei Rattten wieder her. Das weckt Hoffnung für neue Behandlungsformen bei Verletzungen des Rückenmarks und Gehirns. Doch dem Weg dieser Therapieform in die Humanmedizin stehen noch viele Hindernisse entgegen
WELT AM SONNTAG 25.06.06


23. Juni

Embryonale Stammzellforschung: Positives Votum der EU
Spielberg, Petra
Mit knapper Mehrheit entscheidet sich das Europaparlament für die Projektförderung mit embryonalen Stammzellen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 25 vom 23.06.2006, Seite A-1722


22. Juni

Bleibt glaubwürdig!
Wird der Schutz für Embryonen aufgeweicht? Das kostet die Regierung Ansehen.
Wolfgang Thielmann
Jetzt zieht das Dilemma seine Kreise. Das Europaparlament hat am letzten Donnerstag die Forschung mit embryonalen Stammzellen zur weiteren Förderung freigegeben.
Rheinischer Merkur Nr. 25, 22.06.2006

Mehrheit der Europäer für Stammzellenforschung
EU-Bürger haben Vertrauen in neue Technologien
Brüssel - Die Mehrheit der Europäer befürwortet die Forschung an embryonalen Stammzellen, sofern diese strengen Vorschriften und Kontrollen unterliegen.
DIE WELT 22.06.06

Südkoreanischer Klonforscher jetzt vor Gericht
SEOUL (dpa). In Südkorea ist das Gerichtsverfahren gegen den in einen Forschungsskandal verwickelten Klonforscher Hwang Woo Suk eröffnet worden.
Ärzte Zeitung, 22.06.2006

"diskurslernen: Streitfall Therapeutisches Klonen" wissenschaftlich immer noch unhaltbar
Veröffentlichung Hubert Hüppe, MdB, CDU 22.06.2006

Stammzellen: Transplantierte Neuronen bringen paralysierte Ratten wieder auf Trab
Baltimore - US-Forschern ist es erstmals gelungen, transplantierte Nervenzellen zur Bildung funktionierender Nervenverbindungen zu veranlassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.06.06


22. Juni

"Es gibt nicht nur den ethisch gebotenen Schutz von Embryonen, es gibt auch eine Ethik des Heilens"
Interview mit Professor Hans R. Schöler
Viele Stammzellforscher plädieren dafür, nicht nur adulte, sondern auch embryonale humane Stammzellen zu erforschen. In Deutschland spricht sich auch Professor Hans R. Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin in Münster, dafür aus. Hemmt die deutsche Gesetzgebung, die die Herstellung humaner embryonaler Stammzellen verbietet, seine Forschung? "Ich persönlich kann mit der deutschen Gesetzgebung leben, aber man muß natürlich auch praktikable Kompromisse finden", sagte er im Gespräch mit Nicola Siegmund-Schultze von der "Ärzte Zeitung".
Ärzte Zeitung, 21.06.2006

"diskurslernen: Streitfall Therapeutisches Klonen" wissenschaftlich unhaltbar
Schüler werden manipuliert
Anlässlich der öffentlichen Präsentation eines Projektes "diskurslernen: Streitfall Therapeutisches Klonen" am Mittwoch, 21. Juni 2006 in der Universität Bonn, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, in der 14. und der 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Bioethik-Enquetekommissionen des Bundestages:
Das Projekt muss wegen seiner gravierend falschen Darstellung des wissenschaftlich Forschungsstandes zum Klonen überarbeitet werden, bevor es mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden kann.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU, 21.06.06

"Design-Babys" und weitere Behandlungsansätze
ni. Vor kurzem hat die Meldung von der kleinen Elodie aus Genf, dem vermutlich ersten «Design- Baby» in der Schweiz, für Schlagzeilen gesorgt.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 21.06.06

Bipotente Vorläuferzellen des Thymus entdeckt
Freiburger Max-Planck-Forscher weisen nach, dass sich das Immunorgan aus einer epithelialen Vorläuferzelle entwickelt
PRESSEMITTEILUNG Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 21.06.06


20. Juni

Klonforscher weist Betrugs-Vorwürfe von sich
Hwang Woo Suk galt unter Genforschern als Genie. Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson sollten sich auf der Grundlage seiner Ergebnissen heilen lassen - doch die Ergebnisse waren gefälscht.
Zu Beginn seines Betrugsprozesses hat der einst hoch gelobte südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk alle Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen.
NETZEITUNG.DE 20.06.06

Klonforscher Hwang steht wegen Betrugs vor Gericht
In Südkorea ist am Dienstag das Gerichtsverfahren gegen den in einen spektakulären Fälschungsskandal verwickelten Klonforscher Hwang Woo Suk eröffnet worden. Seine Aufsehen erregende Stammzellstudien waren im Januar als Fälschung entlarvt worden.
HANDELSBLATT 20.06.06

Prozess um Klon-Skandal: Hwang beteuert vor Gericht seine Unschuld
Einst war er der gefeierte Star der Genforschung, inzwischen gelten seine Studien als Fälschungen. Seit heute steht der Südkoreaner Hwang Woo Suk wegen Betrugs und Veruntreuung von Geldern vor Gericht. In einer ersten Aussage hat er seine Unschuld erklärt.
SPIEGEL ONLINE - 20.06.06

Nischen für Stammzellen im Herzgewebe entdeckt
Nachschub für verbrauchte Herzmuskelzellen
VALHALLA (ple). Im Herzen gibt es offenbar wie im Knochenmark Nischen für adulte Stammzellen.
Ärzte Zeitung, 20.06.2006


19. Juni

Verbessert Lebensqualität
Brüssel/Berlin, Bei der heute veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage zur Biotechnologie zeigten sich 52 Prozent der Befragten zuversichtlich, dass die Biotechnologie ihre Lebensqualität verbessern wird.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 19.06.2006

PDF Die wichtigsten Ergebnisse der Studie "Europeans and Biotechnology in 2005: Patterns and Trends"
Europäische Kommission, zusammengefasst in Deutsch auf 6 Seiten, 19.06.06

PDF Europeans and Biotechnology in 2005: Patterns and Trends (Eurobarometer 64.3)
A report to the European Commission’s Directorate-General for Research
by George Gaskell, Agnes Allansdottir, Nick Allum, Cristina Corchero, Claude Fischler, Jürgen Hampel, Jonathan Jackson, Nicole Kronberger, Niels Mejlgaard, Gemma Revuelta, Camilla Schreiner, Sally Stares, Helge Torgersen and Wolfgang Wagner.
85 Seiten, May 2006

EU-Förderung der Stammzellforschung stößt auf Widerstand
Union und Grüne kritisieren den Beschluß des EU-Parlaments zur Forschungsförderung / 50 Millionen Euro für die Stammzellforschung vorgesehen
STRASSBURG (dpa). Das Europaparlament hat sich gegen den Widerstand von Christdemokraten und Grünen für die Finanzierung der Embryonenforschung und der Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen ausgesprochen.
Ärzte Zeitung, 19.06.2006

Neuer Embryo-Test untersucht ganze DNA einer Zelle
Suche nach mehreren Erkrankungen möglich
PRESSETEXT.AUSTRIA 19.06.06


17. Juni

Blindes Profitstreben
Geht es nach dem mehrheitlichen Willen des Europäischen Parlaments, dann soll vom kommenden Jahr an die menschliche Embryonen verbrauchende Forschung auch mit den Steuergeldern derjenigen Mitgliedsstaaten gefördert werden, in denen diese Forschung ausdrücklich verboten ist.
DIE TAGESPOST vom 17.06.2006

Pro Embryonenschutz
Ethikrat: Konsens bei Stammzellforschung nicht aufgeben
Jörg Michel
BERLIN. Nach der Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Förderung der Embryonenforschung ist in Deutschland die Diskussion über den umstrittenen Wissenschaftszweig neu aufgeflammt.
BERLINER ZEITUNG 17.06.06


16. Juni

Embryonen-Forschung darf gefördert werden
Finanzbeschluß im EU-Parlament heftig umstritten
von Hannelore Crolly
Straßburg - Forschungsprojekte mit menschlichen Embryonen können auch künftig Geld aus den EU-Fördertöpfen erhalten.
DIE WELT 16.06.06

Europäische Embryonen
Darf die EU eine Forschung bezuschussen, die in einigen Mitgliedsstaaten verboten ist? Ja, sie darf, meint die Mehrheit des EU-Parlaments:
DIE WELT 16.06.06

Die Allesförderer der EU
Kommentar Alois Berger
Wozu brauchen wir Europa? Ganz sicher nicht, damit es die umstrittene Embryonenforschung fördert. Genau
BERLINER ZEITUNG 16.06.06

Europaparlament stimmt für Embryonen-Forschung
Straßburg - Das Europaparlament hat sich gegen Widerstand vor allem von Christdemokraten und Grünen für die Förderung der embryonalen Stammzellforschung mit EU-Geldern ausgesprochen.
BERLINER MORGENPOST 16.06.06
Anm.: Hier gibt es genaue Zahlen zum Abstimmungsergebnis!

EU-Parlament für Stammzellforschung
Auch mit deutschen Stimmen entscheiden die Europa-Parlamentarier gegen den Willen der großen Koalition: Mit Embryonenzellen soll geforscht werden. Das heikle ethische Thema lenkt völlig von anderen Skandalbeschlüssen ab
Aus Brüssel Daniela Weingärtner
TAZ 16.06.06

Brüsseler Paradoxien
EU-Parlament will Stammzellforschung weiter öffentlich fördern
Kommentar Daniela Weingärtner
Nicht zum ersten Mal hat sich das Europaparlament an der Frage entzweit, ob mit embryonalen Stammzellen geforscht werden darf, ob Ethik oder Forscherdrang Vorrang haben soll.
TAZ 16.06.06

Entscheidung des Europaparlaments ist eine schwere Niederlage für den Embryonenschutz in Europa
Die Entscheidung des Europäischen Parlamentes, die so genannte "verbrauchende" Embryonenforschung im 7. Forschungsrahmenprogramm von 2007 bis 2013 zu fördern, ist eine schwere Niederlage und ein verheerendes Signal für den Embryonenschutz in Europa, ja auch für die Wahrung der Menschenrechte.
PRESSEMITTEILUNG Sekreteriat der Deutschen Bischofskonferenz DBK 16.06.06

Deutsche Bischöfe bestürzt über schwere Niederlage für Embryonenschutz
Das Europäische Parlament will die „verbrauchende“ Embryonenforschung fördern. Die Bischöfe erinnern, dass diese Forschung die Tötung menschlichen Lebens voraussetzt.
KATH.NET 16.06.06

Förderungsverbot embryonaler Stammzellenforschung soll bestehen bleiben
Bildung und Forschung/Antwort
Berlin: (hib/JBU) Die Bundesregierung macht sich weiterhin für ein Förderungsverbot umstrittener Forschungsbereiche der Biotechnologie wie der embryonalen Stammzellenforschung stark. Dies erklärt sie in ihrer Antwort (16/1806) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen (16/1607).
HIB 187/2006 16.06.06

Embryostammzelle ohne Klonen?
EDINBURGH (ple). Britische Forscher haben herausgefunden, wie sich möglicherweise embryonale Stammzellen ohne Klonen aus Körperzellen herstellen lassen.
Ärzte Zeitung, 16.06.06

Ein Eiweiß für die Vielfalt
Warum embryonale Stammzellen so wandelbar sind
bro.
BERLINER ZEITUNG 16.06.06

Schweiz: Bioethik-Kommission der Bischöfe gegen Design-Babys
Ein menschlicher Embryo ist kein Ersatzteillager. Es sei ein „beschämender menschlicher Selektionsprozess, der die Embryos zu einer reinen Handelsware degradiert“.
KATH.NET 16.06.06

Embryonale Stammzellforschung muss eingeschränkt bleiben
Knappe Entscheidung des Europaparlaments
Anlässlich der Entscheidung des EU-Parlaments zur Stammzellforschung im Rahmen des 7. Forschungsförderungsprogramms der EU erklärt die Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Ingrid Fischbach MdB:
Die knappe Entscheidung des Europaparlaments, sich für die weitere Forschung an embryonalen Stammzellen auszusprechen, ist ein Rückschlag für den Lebensschutz.
PRESSEMITTEILUNG Ingrid Fischbach MdB, MdB, CDU 16.06.06


15. Juni

Europaparlament für Förderung der Embryonenforschung
Mit knapper Mehrheit hat das Europaparlament die Förderung der Embryonenforschung mit EU-Geldern gebilligt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.06.06

Knappe Mehrheit für embryonale Stammzellforschung.
Mit knapper Mehrheit hat heute das Europaparlament für die embryonale Stammzell gestimmt.
KOBINET NACHRICHTEN 15.06.06

Gewissensentscheidung in Straßburg: EU will Embryonenforschung fördern
Bis 2013 wird die EU-Kommissoon 50 Millionen Euro für die Stammzellenforschung bereitstellen. Experimente mit menschlichen Embryonen werden ab jetzt gefördert, obwohl sie in einigen Mitgliedsstaaten - darunter auch Deutschland - verboten sind. Das hat das Europaparlament entschieden.
Von Martin Durm, ARD-Hörfunkkorrespondent in Straßburg
TAGESSCHAU.DE 15.06.06

50,8 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung
Die EU wird einen größeren Teil ihres Haushalts für Forschung und Entwicklung ausgeben. Dies hat das EP heute in dem Bericht zum Siebten Forschungsrahmenprogramm beschlossen.
PRESSEMITTEILUNG Europäisches Parlament 15.06.06

EU soll Stammzellforschung finanzieren
Mit insgesamt 50,8 Milliarden Euro will die EU in den Jahren 2007 bis 2013 Forschungsprojekte fördern.
N24.DE 15.06.06

EU-Parlament gibt Millionen für Stammzellforschung frei
Das Europaparlament hat sich für die Finanzierung der Embryonenforschung und der embryonalen Stammzellenforschung ausgesprochen. In erster Lesung wurde gegen den Widerstand von Christdemokraten und Grünen das siebte Forschungsrahmenprogramm verabschiedet.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 15.06.06

Proteste gegen EU-Beschluss zu Stammzellforschung
Europäische Forscher sollen bei der Arbeit an embryonalen Stammzellen mit EU-Geldern gefördert werden, wenn sie sich an strenge Auflagen halten. In erster Lesung passierte diese Regelung das Straßburger Parlament knapp - und sorgt für wütende Proteste bei Katholiken, Konservativen und Grünen.
SPIEGEL ONLINE 15.06.06

Knappe Mehrheit im EP für embryonale Stammzellforschung. Rat muss ethische Schieflage im 7. Forschungsrahmenprogramm korrigieren
Zur Abstimmung des Europaparlaments über das 7. Forschungsrahmenprogramm in erster Lesung erklärt die Europaabgeordnete und Vorsitzende der Bioethik-Intergruppe im EP Hiltrud Breyer MdEP (Bündnis 90/ Die Grünen):
Die Entscheidung des Europäischen Parlaments in erster Lesung ist ein Desaster. Dem Parlament ist es nicht gelungen, der EU-Kommission klare ethische Schranken für die Forschungspolitik zu setzen.
PRESSEMITTEILUNG Hiltrud Breyer, MdEP Bündnis 90/ Die Grünen 15.06.06

Europaparlament für Finanzierung der Stammzell-Forschung
dpa STRAßBURG. Das Europaparlament hat sich gegen den Widerstand von Christdemokraten und Grünen für die Finanzierung der Embryonenforschung und der embryonalen Stammzellenforschung ausgesprochen.
HANDELSBLATT 15.06.06

Keine Mittel zum Klonen von Menschenzellen
EU-Parlament billigt Stammzellenforschung
Im EU-Parlament hat sich eine knappe Mehrheit der Abgeordneten für die weitere Förderung der umstrittenen Stammzellforschung ausgesprochen. Mittel zum Klonen menschlicher Stammzellen dürfen jedoch auf keinen Fall zur Verfügung gestellt werden.
HANDELSBLATT 15.06.06

Forschung mit EU-Segen
Parlament will kritisierte Stammzellforschung fördern
Forschungspolitik. - Auf seiner jüngsten Plenarsitzung hat das EU-Parlament Grünes Licht für die Förderung von Forschungsprojekten mit embryonalen Stammzellen gegeben. Im kommenden 7. Forschungsrahmenprogramm sollen solche Vorhaben mit zusammen 50 Millionen Euro gefördert werden - auch wenn sie nicht in allen Mitgliedsstaaten legal sind. Der Wissenschaftsjournalist Volkart Wildermuth erläutert den Beschluss im Gespräch mit Ralf Krauter.
DEUTSCHLANDFUNK 15.06.06

Schavan bedauert Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Stammzellenforschung
Bundesforschungsministerin Annette Schavan bedauert die heutige Entscheidung des Europäischen Parlaments:
PRESSEMITTEILUNG BMBF 15.06.06

Schavan kritisiert EU-Beschluss zur Stammzellen-Forschung
Bundesforschungsministerin Schavan hat die Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Stammzellenforschung bedauert.
DEUTSCHLANDRADIO 15.06.06

Regierung Prodi will Bioethik-Gesetz revidieren
In Italien ist eine heftige Debatte über die Pläne der Regierung zu einer Novellierung des geltenden Bioethik-Gesetzes im Gang.
SÜDTIROL ONLINE 15.06.06

Sprung in den Jungbrunnen?
Wege zurück zur embryonalen Stammzelle
Von Michael Lange
Medizin. - Irgendwie schaffen embryonale Stammzellen es, ewig jung zu bleiben. So können sie sich in alle möglichen verschiedenen Zellen verwandeln. Das Problem: Wer diese Kraft heute nutzen oder erforschen will, braucht Embryonen. Schottische Forscher von der Universität Edinburgh stellen heute in "Nature" eine Substanz vor, mit deren Hilfe man möglicherweise Stammzellen herstellen kann, ohne Embryonen zu verbrauchen.
DEUTSCHLANDFUNK 15.06.06

Es darf geforscht werden
Das EU-Parlament hat am Donnerstag für die Forschungsförderung bei embryonalen Stammzellen gestimmt. Die eigentliche Summe - 50 Millionen Euro - ist lächerlich gering, das Ergebnis jedoch ein Sieg in Sachen Symbolpolitik.
Ein Kommentar von Ulrich Bahnsen
ZEIT online 15.06.06

Knappe Mehrheit im EU-Parlament für Stammzellforschung
Kritiker hoffen noch auf Ablehnung durch EU-Regierungen
ZDF Heute 15.06.06

Europa entscheidet sich bei der Embryonenforschung für eine praktikable Lösung
Zur Entscheidung des Europaparlamentes, die Finanzierung der Embryonenforschung und der embryonalen Stammzellenforschung auch weiterhin zu gewährleisten, erklärte die Technologiepolitische Sprecherin der FDP Ulrike Flach:
Europa hat sich zu einer praktikablen und zukunftsweisenden Lösung durchgerungen. Es ist gut, dass die forschungsfeindliche Einstellung der Deutschen keine Mehrheit gefunden hat.
PRESSEMITTEILUNG Ulrike Flach, MdB FDP, 15.06.006

Forschungsförderung: Europa klont
Das Parlament entscheidet: Sollen Projekte Geld erhalten, die ethisch strittig sind?
Mathhias Gierth
Wenn das EU-Parlament an diesem Donnerstag über die Förderung der Embryonenforschung abstimmt, könnten schon bald mit deutschen Steuergeldern Projekte finanziert werden, die nach hiesigem Recht strafbar sind.
Rheinischer Merkur Nr. 24, 15.06.2006

Ethischer Balanceakt in Straßburg
EU-Parlament stimmt über Stammzellforschung ab
Alois Berger
Das EU-Parlament will heute in Straßburg entscheiden, ob verbrauchende Embryonenforschung mit EU-Geldern gefördert werden soll. Das ist heikel
BERLINER ZEITUNG 15.06.06

Europapolitiker Liese: EU sollte nur adulte Stammzellenforschung fördern
Abstimmung im Europaparlament
Moderation: Christine Heuer
Das Europaparlament wird sich nach Einschätzung des CDU-Politikers und Arztes Peter Liese bei der heutigen Abstimmung über die Embryonenforschung der deutschen Stichtagsregelung anschließen. Für diesen Kompromissvorschlag zeichne sich eine Mehrheit ab, sagte Liese im Deutschlandfunk.
DEUTSCHLANDFUNK 15.06.06

Eizellen erneuern sich wohl doch nicht
Keine Regeneration aus dem Knochenmark entdeckt
Vor einem Jahr rüttelte Jonathan Tilly an einem seit den 50er-Jahren geltenden Dogma der Biologie, demzufolge weibliche Säugetiere nach der Geburt keine neuen Eizellen mehr bilden können.
BERLINER ZEITUNG 15.06.06

Knochenmark liefert keinen Ersatz für Eizellen
Neue Studie zerstört Hoffnung auf Mutterschaft nach Transplantation - Protein steuert Wandlungsfähigkeit - EU entscheidet über Stammzellenforschung
von Sonja Kastilan
DIE WELT 15.06.06

Schwerpunkt Bioforschung: der Streit um den Menschen
Embryonen werden zu Experimenten freigegeben und Stammzellen gezüchtet – mit welcher Konsequenz? Die Universität Bonn und der Rheinische Merkur fragen gemeinsam nach.
- Einführung: Disput im Festsaal
- Günter Seubold: Wissenschaften überschreiten ihre Grenzen
- Santiago Ewig: Die Dämme sind längst gebrochen
- Christian Hillgruber: Das Grundgesetz wird aufgeweicht
- Hubertus Busche: Medien entscheiden mit
- Volker Gerhardt: Selbstbestimmung ist der Anfang von allem
- Kardinal Lehmann: Gott schuf das Prinzip Verantwortung
- Diskussion: Wollen wir zu viel?
Rheinischer Merkur Nr. 24, 15.06.2006


14. Juni

EU-Parlament stellt Weichen für Stammzellforschung
In dieser Woche wird darüber entschieden, welche Projekte in Europa finanziell gefördert werden dürfen
von Thomas A. Friedrich
DIE WELT 14.06.06

Showdown im Europäischen Parlament
Straßburg (kobinet) Die Grundwerte der Europäischen Union sind nach Ansicht der Europaabgeordneten und Vorsitzenden der Bioethik-Intergruppe, Hiltrud Breyer, durch das 7. Forschungsrahmenprogramm in Gefahr.
KOBINET NACHRICHTEN 14.06.06

EU-Parlament weiter uneins über Stammzell-Forschung
Gräben zwischen Befürwortern und Gegnern der Forschungsförderung sind tief / Stichtagslösung wie in Deutschland als Kompromiß?
STRASSBURG (taf). Die Positionen im EU-Parlament im Streit um die Förderung von Forschungsprojekten mit menschlichen Embryonen bleiben unüberbrückbar. Das wurde in der gestrigen Debatte des Parlaments über das 7. EU-Forschungsprogramm erneut deutlich.
Ärzte Zeitung, 14.06.2006

Stammzellen aus der Leber gewonnen
Seattle. wio/baz. US-Forscher haben eine stabile Stammzell-Linie aus der Leber von menschlichen Föten gewonnen.
BASLER ZEITUNG 14.06.06


13. Juni

EU-Parlament: Streit um Embryonenforschung geht in nächste Runde
Straßburg - Im Europaparlament ist der Streit um die Forschung mit menschlichen Embryonen und embryonalen Stammzellen am Dienstag neu aufgeflammt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.06.06

Streit um kleine Alleskönner
EU-Parlament berät über Zukunft der Stammzellforschung
Von Gerhard Irmler
Forschungspolitik. - In Straßburg wurde heute wieder heftig debattiert: es ging darum, ob die Forschung mit embryonalen Stammzellen auch in Zukunft von der Europäischen Union gefördert werden soll. Denn genau diese Forschung ist in mehreren Mitgliedsstaaten verboten, so auch in Deutschland.
DEUTSCHLANDFUNK 13.06.06

Showdown im EP: EU-Grundwerte durch 7. Forschungsrahmenprogramm in Gefahr
Zur Abstimmung des Europaparlaments über das 7. Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) am Donnerstag, 15. Juni 2006, erklärt die Europaabgeordnete und Vorsitzende der Bioethik-Intergruppe im EP Hiltrud Breyer MdEP (Bündnis 90/ Die Grünen):
Die Entscheidung im Europäischen Parlament über die ethischen Fragen im 7. Forschungsrahmenprogramm steht Spitz auf Knopf.
PRESSEMITTEILUNG Hiltrud Breyer, MdEP Bündnis 90/ Die Grünen 13.06.06

Stammzellen aus Lebergewebe gewonnen
Die Leber enthält wandlungsfähige Zellen, die isoliert werden können. Mit den Zellen könnten künftig Schäden an dem Organ behandelt werden.
NETZEITUNG 13.06.06


12. Juni

Klonen bald erlaubt?
Straßburg (kobinet) In dieser Woche, wahrscheinlich bereits am Mittwoch, geht es im Europäischen Parlament um die Weichenstellung der Förderung von embryonaler Stammzellenforschung.
KOBINET-NACHRICHTEN 12.06.06

„Ethik entsteht aus Krisen der Moral“
Ludger Honnefelder, Guardini-Professor an der Humboldt-Universität, über Gentests und Islam
TAGESSPIEGEL 12.06.06

Belgiens Bischöfe lehnen Spende von Embryonen und Keimzellen ab
Brüssel - Die belgischen Bischöfe haben sich gegen einen Gesetzentwurf ausgesprochen, der unter anderem anonyme Spenden von Embryonen und Keimzellen zur Austragung durch Leihmütter gestattet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.06.06


10. Juni

Streit um Stammzellen aus Embryos
Europaparlament debattiert über 50 Milliarden Euro Fördergelder
Von Christoph Lennert
BERLINER MORGENPOST 10.06.06


08. Juni

Wer zahlt für die Stammzellforschung?
Anstatt an tierischen Stammzellen zu forschen, werden menschliche in der Industrie bevorzugt. Die sind nämlich viel billiger, als wenn für Tierversuche große Summen investiert werden müssten. Dass dabei auch Embryonen getötet werden, stört die Forscher weniger.
DIE TAGESPOST 08.06.06


07. Juni

US-Forscher wollen menschliche Embryonen klonen
Die Gentechniker beabsichtigen, aus den Klonen neue Stammzellen-Linien zu entwickeln. Diese sollen helfen, Therapien gegen bisher unheilbare Krankheiten zu finden.
DIE WELT 07.06.06

Embryonale Stammzellen als Versuchskaninchen
Menschliche Zellkulturen sollen bei der Erforschung von Krankheiten helfen
Von Michael Lange
DEUTSCHLANDRADIO 07.06.06


01. Juni

Forschung mit Stammzellen - Streit um die doppelte Strategie
Trotz medizinischer Fortschritte und neuer Konzepte bleibt das ethische Dilemma unlösbar
Eckart Klaus Roloff
Rheinischer Merkur Nr. 22, 01.06.06

EU-Bischöfe gegen EU-Finanzierung der Embryonenforschung
Brüssel - Die EU-Bischofskommission COMECE lehnt die Finanzierung der ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellforschung mit EU-Geldern ab.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.06.06

PDF Erklärung des Exekutivausschuss der COMECE anlässlich des Wettbewerbsrats und der Abstimmung im ITRE-Ausschuss zum 7.
Forschungsrahmenprogramm am 30. Mai 2006 in Brüssel
Stellungnahme Exekutivausschuss der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE)
1 Seite, 31.05.06

Grüne fordern Info über EU-Geld für Stammzellforscher
BERLIN (HL). Die Bundestagsfraktion der Grünen will von der Bundesregierung wissen, ob die Bundesrepublik in der EU Forschungsprojekte mitfinanziert, deren Realisierung in Deutschland gesetzlich verboten wäre.
Ärzte Zeitung, 01.06.06

Dr. Peng will hoch hinaus
China - Die Klonmacht der Zukunft?
In Peking und Schanghai zielen Mediziner auf dubiose Formen der Reproduktion. In ihrem Ehrgeiz ignorieren sie oft moralische Grenzen. Manche schaffen sich ihre eigenen Gesetze.
Rheinischer Merkur Nr. 22, 01.06.06

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