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Infoportal der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland zum Thema
embryonale und adulte Stammzellen, Nabelschnurblut-Stammzellen, therapeutisches Klonen

Presse

Artikel und Meldungen zur Stammzellendebatte Dezember 2006

Stand: 02.03.07

Nach der Hysterie
Neue Debatte über Stammzellen
Von Matthias Kamann
Keine fünf Jahre sind vergangen, und schon steht ein Bundestagsbeschluss zur Disposition, der als historisch galt: der Stammzellenkompromiss von 2002. Er sollte den Bioethik-Streit beenden und einen Ausgleich zwischen Genforschung und Lebensschutz stiften.
DIE WELT 30.12.06

Klonskandal: Vom Star zum Angeklagten
Anne Brüning
Das Jahr 2006 war schlimm für den Südkoreaner Woo Suk Hwang. Denn in diesem Jahr fand die Karriere des lange Zeit gefeierten Klonforschers ein abruptes Ende.
BERLINER ZEITUNG 30.12.06

Zum Tanzen gezwungen
Ungewisse Zukunft der Stammzellenforschung
Ein bisher unbekanntes Papier des Deutschen Bundestages, aus dem die Süddeutsche Zeitung exklusiv zitiert, stellt der Stammzellenforschung ein verheerendes Zeugnis aus: Frühestens in 20 Jahren wird es Ergebnisse geben.
Von Alexander Kissler
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 29.12.2006

„Hoffnung auf Heilung furchtbarer Krankheiten“
EU-Forschungskommissar Janez Potocnik erklärt, warum er auf Therapien mit Stammzellen setzt – und wie Europa mit der US-Forschung mithalten kann
TAGSESSPIEGEL 29.12.06

EU-Kommissar gegen einheitliches EU-Stammzellgesetz
Berlin - EU-Forschungskommissar Janez Potocnik lehnt ein einheitliches europäisches Stammzellgesetz ab.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.12.06

Chinas junge Forschergarde
Die Aufholjagd in den Labors hat begonnen: Nur die USA investieren mehr Geld in Forschung und Entwicklung
Von Hartmut Wewetzer
TAGSESSPIEGEL 29.12.06

Kletterwand für Stammzellen
Neuartiges Proteingerüst ermöglicht Gewebewachstum in drei Dimensionen
Amerikanische Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Zellen im Labor dreidimensional wachsen lassen können. Bislang züchten Mediziner neues Körpergewebe überwiegend auf ebenen Oberflächen.
WISSENSCHAFT.DE 29.12.06

Embryonenforschung I: Der Kompromiss gerät ins Wanken
Richter-Kuhlmann, Eva
Die Forderungen der Forscher nach einer Änderung des Stammzellgesetzes werden lauter, die Bundeskanzlerin signalisiert Gesprächsbereitschaft, und auch innerhalb der Union deutet sich ein Kurswechsel an: Die Debatte um die Stammzellforschung ist neu entfacht.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006

Embryonenforschung II: Der Beginn des Lebens
Klinkhammer, Gisela
Sollte auf eine Stichtagsregelung ganz verzichtet werden, oder sollte ein neuer Stichtag festgesetzt werden? Ist embryonale Stammzellforschung grundsätzlich ethisch zu rechtfertigen? Die Meinungen gehen auseinander. Wann beginnt das Leben? Von der Beantwortung dieser Frage hängt viel ab.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006

Embryonenpatent: Der Gesetzgeber drückt sich
Gerade mal zwei Wochen ist es her, dass das Bundespatentgericht ein Patent des Bonner Stammzellforschers Oliver Brüstle teilweise für nichtig erklärte.
TAZ 22.12.06

Ethikrats-Vorsitzende sieht Änderungsbedarf beim Stammzellgesetz
Frankfurt - Die Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Kristiane Weber-Hassemer, sieht Änderungsbedarf beim deutschen Stammzellgesetz.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.12.2006

Kalifornien: Spender sammeln Millionen für Stammzellforschung
Washington - Noch nie hat es in den USA so viele private Spenden für die staatliche Forschungsförderung gegeben:
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.12.2006

China: "Das tut mir aber sehr leid für Deutschland"
Die deutsche Regelung zur Forschung mit Stammzellen erfüllt chinesische Forscher mit großer Anteilnahme. Ihr Vorschlag: "Dann sollen doch die deutschen Forscher nach China kommen." Mit Köpfen aus den USA will das Land nun zur Weltspitze aufschließen.
Von Norbert Lossau
DIE WELT 21.12.06

Grundlagenforschung: Neue Erkenntnisse zur Transplantation von Stammzellen als Schlaganfalltherapie
Neue Erkenntnisse zur Stammzelltransplantation als Therapie nach einem Schlaganfall ergeben sich aus Grundlagenforschungen einer Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern des Zentrums für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH), des Leibniz-Instituts für Neurobiologie Magdeburg und der Universität Gießen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden jetzt vorab in der Online-Ausgabe der renommierten internationalen Fachzeitschrift "Brain" veröffentlicht und wecken Hoffnungen auf eine - allerdings noch weit in der Zukunft liegende - Behandlungsmöglichkeit von Schlaganfallpatienten mit Stammzellen.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (IDW) 21.12.06

Greenpeace-Einspruch erfolgreich: Europäisches Patentamt widerruft Patent auf tiefgekühlte Embryonen
Die Einspruchabteilung des Europaeische Patentamtes (EPA) in Muenchen hat heute ein Patent auf tiefgekuehlte menschliche Embyronen und Keimzellen (Eizellen und Sperma) des Menschen komplett widerrufen.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 19.12.06

EPA widerruft Patent auf tiefgekühlte Embryonen
München - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat einen weiteren Erfolg in ihrem Kampf gegen Patente auf Leben errungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.12.06

Greenpeace kritisiert Patentamt
MÜNCHEN (dpa). Die Umweltorganisation Greenpeace hat dem Europäischen Patentamt (EPA) in München mangelnde ethische Bewertung bei der Patenterteilung vorgeworfen.
Ärzte Zeitung, 19.12.2006

Streit um die Vermarktung des Lebens
Wurde das Patent mit der Nummer EP 1121015 zu Recht erteilt? Das wird heute in München verhandelt. Es wird nicht der letzte Einspruch sein.
Von Angela Grosse
Allein in diesem und im vergangenen Jahr hat das Europäische Patentamt in München 472 Patente auf menschliche Gene, 117 Patente auf Tiere und 241 Patente auf Pflanzen erteilt. "Ein Teil davon ist rechtlich nicht zulässig", urteilt Dr. Christoph Then von Greenpeace.
HAMBURGER ABENDBLATT 19.12.06

Schweiz schützt nun auch biotechnologische Patente
Florian Rötzer
Um als Standort für biotechnologische Innovation nicht zurückzufallen, schließt sich die Schweiz nun weitgehend der Biotechnologie-Richtlinie der EU an
TELEPOLIS 19.12.2006

Greenpeace wirft Europäischem Patentamt Verstoß gegen Gesetze vor
München - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat dem Europäischen Patentamt (EPA) vorgeworfen, in mehreren Fällen gegen das Gesetz verstoßen zu haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.06

Ethik wird kaltgestellt - Embryonen auf Eis
Morgen wird Greenpeace-Einspruch gegen Embryonen-Patent verhandelt - Neue Dokumentation über Patente auf Leben
Muenchen - Greenpeace stellt heute eine neue Dokumentation ueber Patente auf menschliche Embryonen und Gene, Tiere und Pflanzen vor, die das Europaeische Patentamt (EPA) in den Jahren 2005 und 2006 erteilt hat.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 18.12.2006

Grüne: Gegen Novellierung des Stammzellgesetzes
Berlin - Die Kritik an Unions-Überlegungen zur Novellierung des Stammzellgesetzes dauert an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.06

Winnacker bekräftigt Kritik an Stammzellgesetz
Berlin - Der scheidende Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Ernst-Ludwig Winnacker, hat seine Kritik am Stammzellgesetz bekräftigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.06

Vor den Bundestag zitieren
Von Christian Schwägerl
Die Stammzellforscher müssen zunächst das Parlament überzeugen.
FAZ 18.12.06

Südkoreanische Forscher präsentieren weitere Klonhunde
Seoul. DPA/baz. Nach der Präsentation des weltweit ersten Klonhunds im vergangenen Jahr haben südkoreanische Forscher nach eigenen Angaben drei weitere Hunde geklont.
BASLER ZEITUNG 17.12.2006

Kritik an Schavan wegen Stammzellen
Unions-Experte: Neuer Stichtag ist überflüssig
Jörg Michel
BERLIN. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat mit ihrem Kurswechsel in der Stammzellforschung in den eigenen Reihen scharfe Kritik ausgelöst.
BERLINER ZEITUNG 16.12.06

Ministerin Schavan zwischen allen Stühlen
Kommentar Jörg Michel
Annette Schavan ist nicht zu beneiden: In der Debatte um die Reform des Stammzellgesetzes steht die Bundesforschungsministerin zwischen allen Stühlen.
BERLINER ZEITUNG 16.12.06

Das Ende der Täuschung
Von Stefan Rehder
Zugegeben, jede Enttäuschung hat zumindest ein Gutes. Denn in demselben Moment, in dem sie sich einstellt, findet zugleich die Täuschung, die ihr zu Grunde liegt, ein Ende. Insofern beschert die Enttäuschung – so schmerzhaft sie im Einzelfall auch ausfallen mag – dem Getäuschten immer auch einen Zugewinn.
DIE TAGESPOST 16.12.2006

Embryonenforschung: Der Stichtag soll fallen
Stehen wir derzeit erneut vor einer Debatte um die embryonale Stammzellforschung? Der Druck auf den Gesetzgeber aus den Reihen der Embryonenforscher wird jedenfalls immer größer.
TAZ 15.12.06

Mehr Stammzellen für die Forscher
Ministerin Schavan zeigt sich offen für Änderungen des Gesetzes
Jörg Michel
BERLIN. In der Politik mehren sich die Stimmen für Änderungen am strengen Stammzellgesetz. Gestern zeigte sich erstmals auch Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) dafür offen.
BERLINER ZEITUNG 15.12.06

Flach: Stichtagsverschiebung beim Stammzellgesetz verschiebt nur Konflikte
BERLIN. Zu den Berichten, wonach sich Bundesministerin Annette Schavan für eine Verschiebung des Stichtages beim Stammzellgesetz ausgesprochen habe, erklärt die Technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ulrike Flach:
Der Vorschlag von Bischof Huber, auf den die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Forschungsministerin Annette Schavan nun einzuschwenken scheinen, bedeutet lediglich eine Verschiebung des Konfliktes.
PRESSEMITTEILUNG Ulrike Flach, MdB, FDP 15.12.2006

Stammzellen per Jungfernzeugung
Neues Verfahren kommt ohne Klontechnik aus
Wissenschaftler um George Daley vom Children's Hospital in Boston arbeiten an einer neuen Methode, individuelle embryonale Stammzellen zu züchten.
BERLINER ZEITUNG 15.12.06

„Frau Schavan soll nicht feige sein“
Huber, Lehmann und die Stammzell-Debatte: Wolfgang Wodarg, Bioethik-Experte der SPD, sieht keinen Änderungsbedarf am Gesetz
Von Oliver Maksan
DIE TAGESPOST vom 14.12.2006

Kippt jetzt die Union?
Fraktion streitet heftig über Änderung des Stammzellgesetzes
Die aufkommende Debatte über die Stammzellforschung in Deutschland sorgt für lauten Streit in der Bundestagsfraktion der Union.
DIE TAGESPOST 14.12.06

Mit deutscher Gründlichkeit
Das Stammzellgesetz hat die Forschung abgewürgt. Es muss dringend geändert werden
Kommentar von Hartmut Wewetzer
TAGESSPIEGEL 14.12.2006

USA: Kritik an Versuch mit embryonalen Stammzellen
Washington - Kritiker der Stammzellforschung und Abtreibungsgegner in den USA haben sich gegen einen Pionierversuch zur Behandlung eines sechsjährigen Jungen gewandt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.12.06

"An ethischen Grundsätzen festhalten"
„Wir sehen keinen Anlass zu einer Änderung des Embryonenschutzgesetzes.“ So unterstrichen der Vorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Thomas Dörflinger (MdB) und Bundesvorstandsmitglied Dr. Bernhard Mittermaier die Position des Kolpingwerkes.
PRESSEMITTEILUNG Kolpingwerk Deutschland 13.12.06

Stammzellen statt Ratten
Europaweite Chemikalienkontrolle mit Zellkulturen
Von Michael Lange
Forschungspolitik. - Die europäische Chemikalienverordnung REACH könnte viele zusätzliche Tierversuche nötig machen, um zu prüfen, welche Putzmittel, Kosmetika oder Industriechemikalien wie giftig sind. Als Alternative dazu könnten in Zukunft aber auch Stammzellen als Chemikalien-Tester fungieren. Am besten eignen sich dabei die umstrittenen Stammzellen aus menschlichen Embryonen.
DEUTSCHLANDFUNK 13.12.2006

Stammzellforschung: Absturz von den Sternen
Von Marco Evers
Der Südkoreaner Hwang Woo Suk war der Liebling seiner Nation, verehrt wie ein Popstar. Doch dann entpuppte er sich als dreister Fälscher - was ihm seine glühenden Fans gern verziehen.
SPIEGEL Online Jahres-Chronik 1/2006 - 13.12.06

CDU-Politiker kündigt Gruppenanträge zum Stammzellgesetz an
Berlin - Im Bundestag wird es bald fraktionsübergreifende Gruppenanträge zur Zukunft der Stammzellforschung in Deutschland geben. Das kündigte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Norbert Röttgen (CDU), am Dienstag in Berlin an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.12.06

Jetzt mischen auch Richter in der Stammzelldebatte mit und kassieren den Patentschutz für ein neues Verfahren
Von Nicola Siegmund-Schultze
Dürfen Wissenschaftler in Deutschland an menschlichen embryonalen Stammzellen forschen?
Ärzte Zeitung, 11.12.2006

Pulsschlag in der Petrischale
Forscher lassen Herzmuskel im Labor wachsen
Amerikanische Forscher haben im Labor aus Zellen von Ratten einen Herzmuskel gezüchtet, der halb so leistungsfähig ist wie der Muskel eines gesunden Herzens. Möglich wurde dies durch eine Technik, bei der die Muskelzellen durch ein Gerüst gestützt werden, das sich auflöst, sobald sich die Zellen zu einem Gewebe entwickelt haben.
WISSENSCHAFT.DE 11.12.2006

Katholische Kirche: Gegen Änderung des Stammzellgesetzes
Mainz - Die katholische Deutsche Bischofskonferenz hat sich entschieden gegen eine Änderung des deutschen Stammzellgesetzes ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.12.06

Kein Patent auf Embryonenzellen
Für den Bonner Neurologen und Deutschlands prominentesten Stammzellforscher, Professor Oliver Brüstle, ist der Urteilsspruch des Bundespatentgerichts eine herbe Niederlage.
TAZ 08.12.06

Streit um Stammzellpatent
Bonner Forscher ist irritiert über Patentgerichtsurteil
Anne Brüning
Der Bonner Neurobiologe Oliver Brüstle will gegen die Entscheidung des Bundespatentgerichts über sein Stammzellpatent Beschwerde beim Bundesgerichtshof einlegen.
BERLINER ZEITUNG 07.12.06

Der Grenzgänger
Deutschlands bekanntester Stammzellforscher aus Bonn hat nun nicht mehr das Patent zum Klonen
Oliver Brüstle reißt seit Jahren ethische Mauern ein. Der Neurowissenschaftler an der Uni Bonn ist einer der populärsten Verfechter der embryonalen Stammzellforschung in Deutschland.
TAZ 07.12.06

Mitten ins Portemonnaie
Warum das Urteil des Bundespatentgerichts einen Etappensieg für den Embryonenschutz bedeutet, mehr aber nicht
Von Stefan Rehder
Die Entscheidung des Bundespatentgerichts, wesentliche Teile des so genannten Klon-Patents des Bonner Stammzellforschers Oliver Brüstle zu widerrufen, trifft die bedenkenlosen Befürworter einer verbrauchenden Embryonenforschung dort, wo es sie am meisten schmerzt: Mitten ins Portemonnaie.
DIE TAGESPOST 07.12.06

Australier dürfen Therapie-Klonen
SYDNEY dpa Das australische Parlament hat gestern den Weg für das therapeutische Klonen freigemacht.
TAZ 07.12.06

Australien hebt Klonverbot auf
Canberra - Das australische Parlament hat das seit 2002 geltende Verbot des Forschungsklonens aufgehoben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.12.06

Stammzellpatent in Teilen nichtig
Das Bundespatentgericht in München hat einer Klage von Greenpeace gegen ein Patent des Forschers Oliver Brüstle stattgegeben: Soweit menschliche Embryonen zur Herstellung von Nervengewebe geklont oder zerstört werden müssen, dürfe es dafür kein Patent geben.
Von K. Blawat und H. Charisius
SUEDDEUTSCHE.DE 06.12.06

Forschung und Moral
Nach dem Urteil gegen ein Patent des Stammzellforschers Oliver Brüstle darf sich Greenpeace bestätigt fühlen im Kampf gegen eine ausufernde Forschung, die ethische Grenzen zu überschreiten droht.
Kommentar von Werner Bartens
SUEDDEUTSCHE.DE 06.12.06

Stammzell-Entscheidung des Patentgerichts stärkt Schutz menschlicher Embryonen und Stammzellgesetz
Anlässlich der teilweisen Nichtigkeitserklärung eines Stamzell-Patents erklärt Hubert Hüppe MdB, Berichterstatter für Bioethik und Gentechnik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit und in der 14. und 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Die Entscheidung des Bundespatentgerichts zum Patent des Bonner Stammzellforschers Oliver Brüstle ist zu begrüßen.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 06.12.06

Gericht stärkt Schutz menschlicher Embryonen
Umstrittenes Stammzellen-Patent teilweise aufgehoben
Das Bundespatentgericht in München hat den Schutz menschlicher Embryonen gestärkt. Der 3. Senat des Gerichts erklärte am Dienstag ein Patent von 1999 zur Gewinnung von Nerven-Vorläuferzellen aus embryonalen Stammzellen teilweise für nichtig.
ZDF Heute 05.12.06

PDF Bundespatentgericht erklärt ein Patent für nichtig, soweit dieses Zellen und die Herstellung von Zellen umfasst, die aus embryonalen Stammzellen von menschlichen Embryonen gewonnen werden.
PRESSEMITTEILUNG Bundespatentgericht 05.12.06

Greenpeace erringt Erfolg im Streit um Stammzellen-Patente - In einem Präzedenzfall widerruft das Bundespatentgericht die Ansprüche von Oliver Bruestle
Muenchen, - Nach einer Klage von Greenpeace gegen die Patentierung embryonaler Stammzellen hat das Bundespatentgericht in Muenchen heute erstmals eine Entscheidung zu den ethischen Grenzen in der Stammzellforschung getroffen.
PRESSEMITTEILUNG GREENPEACE 05.12.06

Bundespatentgericht verbietet, was Stammzellgesetz erlaubt
Das Bundespatentgericht hat einer von Greenpeace angestrengten Nichtigkeitsklage gegen ein Stammzellpatent des Bonner Wissenschaftlers Professor Dr. Oliver Brüstle vom Institut für Rekonstruktive Neurobiologie der Universität Bonn in Teilen stattgegeben und einzelne Ansprüche abgeändert. Das Patent bezieht sich auf ein Zellkulturverfahren zur Gewinnung von Nervenzellen aus embryonalen Stammzelllinien.
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (IDW) 05.12.06

Des Kardinals Schrecken
In der Stunde der Not kommt die Hilfe oft unerwartet. Wer hätte nach dem Vorstoß der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Änderung des geltenden Stammzellgesetzes damit gerechnet, dass der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) Widerspruch anmeldet?
DIE TAGESPOST 05.12.06

Weiter Streit über Forschung an Stammzellen
Mit der aktuellen Rechtslage zur Forschung an embryonalen Stammzellen ist keine der beiden Seiten im Streit über dieses Thema zufrieden. Das haben Vertreter der Wissenschaft und der Kirchen in Köln verdeutlicht. In einer öffentlichen Debatte mit dem Titel "Wann beginnt das Leben - und was ist es wert?" wurde Kritik vor allem an der Politik geäußert.
Von Carsten Dierig
DIE WELT 02.12.06

Ein symbolkräftiger Beschluss
Nun ist es also beschlossen. Nachdem das Europäische Parlament am Donnerstag das 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union angenommen hat, stehen für die Forschung in Europa bis zum Jahr 2013 insgesamt rund 50,5 Milliarden Euro zu Verfügung.
DIE TAGESPOST 02.12.2006

Brüssel: Nein zum Embryonenschutz
Brüssel (DT/KNA) Das Europaparlament hat dem 7. EU-Forschungsprogramm zugestimmt. Nach der Entscheidung am Donnerstag stehen damit von 2007 bis 2013 rund 54 Milliarden Euro zur Förderung der Forschung zur Verfügung. Bei der Finanzierung der ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellforschung billigte das Europaparlament den von den Forschungsministern im Juli gefundenen Kompromiss.
DIE TAGESPOST 02.12.2006

Patente auf Leben
Gericht muss über Brüstle-Patent entscheiden
Interview mit Dr. Ingrid Schneider, Expertin für Technikfolgenabschätzung in der Medizin
DEUTSCHLANDFUNK 02.12.06

Europaparlament macht Weg für EU-Forschungsprogramm frei
Brüssel (KNA) Das Europaparlament hat dem 7. EU-Forschungsprogramm zugestimmt. Nach der Entscheidung des Europaparlaments am Donnerstag stehen damit von 2007 bis 2013 rund 54 Milliarden Euro zur Förderung der EU-Forschung zur Verfügung. Bei der Finanzierung der ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellforschung billigte das Europaparlament den von den EU-Forschungsministern im Juli gefundenen Kompromiss.
WWW.1000FRAGEN.DE 01.12.06

EU-Parlament gibt 54 Milliarden Euro für Forschung frei
Auch wissenschaftliche Arbeit an embryonalen Stammzellen unter Auflagen möglich
Für die Forschung in der Europäischen Union sollen 2007 bis 2013 54,5 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Dies ist das Gesamtvolumen des siebten Rahmenforschungsprogramms , das vom Europaparlament am Donnerstag, 30. November 2006 in Brüssel in zweiter Lesung unter Dach und Fach gebracht wurde.
3 SAT 01.12.06

Neuer Anlauf zur Entkriminalisierung der embryonalen Stammzellforschung
BERLIN. Zum Forum der Deutschen Gesellschaft für regenerative Medizin "Translation on Research" erklärt die Technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ulrike Flach:
Die heutige Veranstaltung bietet eine gute Chance, die Chancen der regenerativen Medizin herauszustellen. Dabei zeigt schon der Untertitel "Von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung", dass sich die jahrelange Forschung langsam auszuzahlen beginnt.
PRESSEMITTEILUNG Ulrike Flach, MdB FDP 01.12.06

Keine Auflösung des Stammzellgesetzes
Adulte Stammzellen therapeutisch im Einsatz
Anlässlich der heutigen Pressekonferenz der "Deutschen Gesellschaft für Regenerative Medizin" zur Stammzellforschung erklärt Hubert Hüppe MdB, Berichterstatter für Bioethik und Gentechnik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit und in der 14. und 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Menschliche embryonale Stammzellen stammen von getöteten menschlichen Embryonen. Diese Tötung ist mit der Menschenwürde unvereinbar.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 01.12.06

„Deutsche können kaum noch mithalten“
Hans-Peter Schreiber, Leiter des Novartis-Ethikrats, zur Lage der Stammzellforschung
TAGESSPIEGEL 01.12.06

Stammzellenkur gegen Muskelschwund gibt Hoffnung
Krankheit konnte bei 13 Hunden gestoppt werden
PRESSETEXT.AUSTRIA 01.12.06

Stammzellen ermöglichen neue Heilmethoden beim Dickdarmkrebs
Entdeckung eröffnet neue Wege im Kampf gegen Darmtumoren
PRESSETEXT.AUSTRIA 01.12.06

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